Harzsandguss ist ein Sandgussverfahren, bei dem Harz als Bindemittel verwendet wird. Durch die Optimierung der Sandformformel und der Aushärtungstechnologie wird die chemische Reaktion zwischen der Hochtemperaturschmelze und der Form effektiv isoliert und so Fehler wie Sandanhaftung und Porosität im Gussstück reduziert. Es eignet sich zum Präzisionsguss verschiedener Materialien wie Gusseisen und legiertem Stahl. Bei diesem Verfahren wird Harzsandformung verwendet, was zu hochfesten Sandformen mit guter Kollabierbarkeit führt und die Herstellung komplexer Strukturgussteile mit wenigen oder keinen Steigern ermöglicht. Computergestütztes Design erhöht die Präzision zusätzlich.
Dieses in den 1950er Jahren entstandene Verfahren verwendete zunächst Furanharz als Hauptbindemittel. Im Laufe der jahrzehntelangen Entwicklung hat es sich zu einem kompletten technischen System entwickelt, das Formen, Schmelzen, Gießen und Nach{2}}bearbeiten umfasst. Der moderne Harzsandguss wird durch die Steuerung von Parametern wie der Rohsandpartikelgröße und dem Harzverhältnis in Kombination mit der Recyclingsand-Recyclingtechnologie häufig in Bereichen wie Motorblöcken für Kraftfahrzeuge und Gussteilen für Werkzeugmaschinen eingesetzt und wird schrittweise auf intelligente und umweltfreundliche Verfahren umgestellt.


